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Und zack… offline.

Schrieb ich im letzten Beitrag noch über das online sein, war es damit auf einmal schnell vorbei, ich war zack… offline.
„Nur mal schnell von Windows 7 auf 10 upgraden“ zerschoss mir erst den Monitor und dann beim Zurückgehen auf 7 direkt die ganze Festplatte. Danach war ich ziemlich sauer, total anti und beschloss, Linux zu installieren.
Funktionierte mehr oder weniger gut, ich richtete alles ein und stellte dann fest: Mindestens 50% meiner Steamspiele werden nicht laufen. Auch nicht mit SteamPlay Beta.
Dafür ist mein PC aber da. Zum zocken.
Also alles wieder zurück auf Anfang. Gut, dass es in diesem Haushalt mehr als einen PC gibt, bootbarer Stick olé!
Nach 3 Tagen war dann endlich alles fertig. Inklusive mir.

Aber…

Früher wäre ich ausgerastet. Hätte gewütet, rumgemotzt, wäre die ganze Zeit angepisst gewesen.
Und hätte es wahrscheinlich innerhalb einer Nacht geregelt.
Diesmal nicht. Also klar, ich war schon angepisst. Aber es hat mir nicht die komplette Laune vermiest.
Ich war beim Sport, ich habe während der Wartezeiten andere Dinge getan, ich habe es manchmal auch einfach mal ein paar Stunden auf sich beruhen lassen.
Und am Ende war ich des PCs irgendwie müde (eigentlich wollte ich noch den neuen PCs meines Freundes jetzt zusammenbauen, der steht aber auch schon ein paar Tage rum, weil ich dafür grade einfach noch keinen Nerv habe).
Und habe dann andere Dinge gemacht. (Was genau ich gemacht habe, dazu komme ich in einem anderen Beitrag)

Es hätte überhaupt nichts gebracht, sich aufzuregen und auch noch die Laune anderer Leute zu verpesten. Es ist wie es ist.
Und nun läuft alles wieder. Ja, ich habe Daten verloren. Grundsätzlich ein bisschen blöd, aber es war nichts wirklich wichtiges dabei. Außerdem habe ich dadurch nun meine wichtigen (= es nervt mich und kostet Zeit und Arbeit, wenn sie weg sind) Daten in der Cloud gespeichert. Meine externe Festplatte aufgeräumt. Und Steam auch. Hatte also auch was Gutes.

Bin ich wegen meines Deadline-Experiments so entspannt geblieben?
Ich weiß es nicht, auf jeden Fall war das ein großer Fortschritt für mich.

(Eigentlich wollte ich jetzt hier ein Bild mit Entspannung oder ähnlichem posten, aber dann sah ich das und habe mich dafür entschieden:

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2 Gedanken zu „Und zack… offline.

  1. Das hört sich richtig, richtig GUT an! 🙂
    Die Frage „was ist eigentlich wirklich passiert?“ hilft mir persönlich immer, mal nen Schritt zurück zu machen, das Ganze zu betrachten und dann zu merken, was tatsächlich passiert ist. Daten weg? Ja. Lebenswichtig? Nö.
    Etc.pp. , ich denke, du weißt was ich meine…
    Schön, das so von dir zu lesen.
    Pet

    1. Es ist schon interessant, wie unwichtig viele Dinge eigentlich sind. Es kostet dann nur unnütz Energie sich aufzuregen.
      So ist das alles viel entspannter 😀

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