Photo by Wesley Tingey on Unsplash

Flexibilität

Ich war ja schon immer Fan von flexibler Arbeit(szeit), wenn es denn entsprechende Freiheiten mit sich bringt.
Meint: Ich arbeite auch gerne mal abends/am Wochenende, wenn ich in der „normalen“ Arbeitszeit auch mal nicht arbeiten kann. Arbeitsrechtlich ist das manchmal so ne Sache, zumindest angestellt.
Auch grundsätzlich finde ich Flexibilität heutzutage wichtig.

Aber.
Ich war schon immer irgendwie ein Mensch der Extreme. Ganz oder gar nicht. Das kommt einfach so, das forciere ich gar nicht wirklich.
Ich muss ich bei all der Flexibilität dann aufpassen, dass es nicht in ein „ich bin eigentlich dauerhaft im Arbeitsmodus, auch nachts und am Wochenende“-Mindset rutscht.

Jetzt mit der Erarbeitung der Selbstständigkeit merke ich das noch mehr. Klar, es ist praktisch nicht das „9 to 5“-Mindset zu haben, aber dauerhaft im Arbeitsmodus zu sein ist für mich auch nicht gesund. Dann komme ich nämlich schnell wieder in den Abwärtsstrudel, dass ich nicht abschalten kann. Und das hab ich schon mehrmals probiert, das funktioniert so nicht.

Ich bin aber weiterhin Fan von „arbeiten wenn es nötig ist“ und nicht „Hauptsache x Stunden vollkriegen von x-y Uhr“.
Wie genau ich das nun zusammenbastel weiß ich noch nicht. Sonntags frei ist schon mal eine gute Idee. Jemand eine Idee?

Die Flexibilität kommt mir dann aber wieder zugute, wenn es um die verschiedenen Jahreszeiten geht.
Ich bin ein Sonnenkind. Frühling und Sommer, dann wenn die Tage länger werden/sind, das sind meine Jahreszeiten. Bei mir funktioniert das mit dem dunkel=gleich müde nämlich super.
Was aber auch heißt: Ab 18 Uhr bin ich müde und ab 20 Uhr eigentlich nicht mehr zu gebrauchen. Ich schlafe zwar länger und mehr (yay!), dafür bin ich aber auch dauermüde. Ab 18 Uhr habe ich das Gefühl, es wäre mindestens schon 22 Uhr und ab 20 Uhr starre ich nur noch dumm vor mich hin (leicht übertrieben).

Die letzten Jahre habe ich das ignoriert bzw. ignorieren müssen. Ich merke aber immer mehr, dass ich im Wintermodus einfach langsamer machen muss.
Das hat das letzte Jahr nur so halb funktioniert, da schlich sich dann das andere Extrem ein. Versumpfen ist für mich aber auch nicht gut.
Also gibt es jetzt einen „Winterplan“. Aufstehen so zwischen 7 und 8 ist perfekt. Arbeit und Dinge, bei denen ich mich konzentrieren und denken muss, sowie körperliche Aktivitäten: Vor 15 Uhr. Dann Naptime (!!!!). Danach nur noch Kram, bei dem ich nicht denken muss und ab 20 Uhr nur noch „konsumieren“. Oder schlafen gehen. 😉

Merkt ihr bei euch Unterschiede zwischen Winter und Sommer?

Photo by Sergey Pesterev on Unsplash

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte die Datenschutzbestimmungen akzeptieren.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben